Eisen-Kohlenstoff-Mikroelektrolyse
Mit Water bietet Eisen-Kohlenstoff-Mikroelektrolysesysteme zur Vorbehandlung von Industrieabwässern, die feuerfeste und toxische organische Verbindungen enthalten. Dieser Prozess nutzt den galvanischen Zelleffekt zwischen Eisen- und Kohlenstoffpartikeln, um reaktive Spezies zu erzeugen, die organische Schadstoffe abbauen und die biologische Abbaubarkeit verbessern.
Funktionsprinzip
Wenn Abwasser unter sauren Bedingungen durch ein gepacktes Bett aus Eisenspänen und körniger Aktivkohle fließt, bilden sich zahlreiche mikroskopisch kleine galvanische Zellen. Eisen fungiert als Anode und setzt Fe2+-Ionen und Elektronen frei, während Kohlenstoff als Kathode fungiert. Die daraus resultierenden elektrochemischen Reaktionen erzeugen reaktive Spezies, darunter Hydroxylradikale und atomaren Wasserstoff, die organische Moleküle abbauen.
Systemmerkmale
Unsere Eisen-Kohlenstoff-Reaktoren bestehen aus säurebeständigen Materialien mit internen Medienunterstützungs- und -verteilungssystemen. Das System umfasst pH-Einstellung, Belüftung, Medienregeneration und ein SPS-Bedienfeld. Die Nachbehandlung umfasst typischerweise Neutralisation, Koagulation und Sedimentation zur Entfernung von Eisenniederschlägen.
Die Eisen-Kohle-Mikroelektrolyse eignet sich für anspruchsvolle Industrieabwässer:
- Abwasser aus der Chemie- und Farbstoffherstellung
- Abwasser aus pharmazeutischen Zwischenprodukten
- Abwasser aus der Pestizid- und Herbizidproduktion
- Galvanisches Abwasser mit organischen Zusätzen
- Koks- und Kohlechemikalienabwasser
- Vorbehandlung von Druck- und Färbereiabwässern
- Vorbehandlung von Deponiesickerwasser zur Verbesserung des BSB/CSB-Verhältnisses
Technische Parameter
| COD Removal | 30% to 70% |
| Operating pH | 2.5 to 4.5 |
| Hydraulische Verweilzeit | 30 to 120 minutes |
| Eisen-zu-Kohlenstoff-Verhaltnis | 1:1 to 3:1 (by weight) |
| Reaktormaterial | PP, FRP oder gummierter Kohlenstoffstahl |
| BSB/CSB-Verbesserung | 0,1 bis 0,3 typischer Anstieg |
| Aeration | Intermittierend oder kontinuierlich, um eine Medienverdichtung zu verhindern |
| Steuerungssystem | SPS mit pH-Regelung und Füllstandsüberwachung |